
Thomson Reuters führt sein eigenes Sprachmodell Thomson ein, das auf Qwen von Alibaba basiert. Laut The Decoder plant das Unternehmen, über einen Zeitraum von zwei Jahren etwa 40illionen Dollar in das Projekt zu investieren.
Die Quellenbeschreibung weist darauf hin, dass das Modell die besten Ergebnisse erzielt, wenn es Zugriff auf eigene Inhalte von Thomson Reuters hat, einschließlich Westlaw. Der Chief Technology Officer Joel Hron verbindet den Wert nicht nur mit der allgemeinen intellektuellen Leistungsfähigkeit, sondern auch mit dem Verständnis dafür, welche Fähigkeiten das Unternehmen selbst kontrollieren muss.
Der praktische Sinn der Entscheidung liegt in der Verlagerung eines Teils der Abhängigkeit von externen Modellanbietern auf ein eigenes System und eigene Daten. Gleichzeitig legen die verfügbaren Materialien weder die Testmethodik noch die Vergleichsbedingungen oder das tatsächliche Ausmaß der Nutzung von Thomson offen.
redaktioneller Kommentar
Warum es wichtig ist
Wenn sich das Modell bei spezialisierten Daten als besonders effektiv erweist, könnte die Strategie die Kontrolle von Thomson Reuters über juristische KI-Dienste stärken und die Abhängigkeit von externen Anbietern verringern. Das nächste beobachtbare Signal sind veröffentlichte Testergebnisse außerhalb der eigenen Inhalte. Die größte Unsicherheit besteht darin, dass im verfügbaren Material keine Bewertungsmethodik und keine bestätigten Daten zur Funktionsweise des Modells in realen Produkten enthalten sind.