
Die Untersuchung betrachtet Chinas Pilotpolitik zur innovativen Entwicklung des Dienstleistungshandels und deren Einfluss auf die Höherstufung produzierender Unternehmen innerhalb der Wertschöpfungsketten. Die Autoren nutzen diese Politik als Quasi-Experiment.
In die Analyse einbezogen wurden an chinesischen Börsen notierte produzierende Unternehmen für den Zeitraum 2013–2023. Zur Bewertung wurde ein Modell des doppelten maschinellen Lernens (DML) angewendet; laut der Beschreibung der Studie trug die Pilotpolitik statistisch signifikant zum Aufstieg der Unternehmen in den Wertschöpfungsketten bei.
Die praktische Implikation des Befunds ist, dass die Handelspolitik im Dienstleistungssektor nicht nur als Instrument für den Dienstleistungssektor selbst, sondern auch als Faktor betrachtet wird, der mit der industriellen Entwicklung zusammenhängt. Dabei legt die verfügbare Quelle nicht offen, welche spezifischen Branchen, Regionen oder Mechanismen den Hauptbeitrag leisteten.
redaktioneller Kommentar
Warum es wichtig ist
Eine wahrscheinliche Folge ist ein verstärktes Interesse am Dienstleistungshandel als Instrument der Industriepolitik. Das nächste beobachtbare Signal wird das Erscheinen von Daten zu Unterschieden im Effekt zwischen Branchen, Regionen und Unternehmenstypen sein. Aufgrund des Zugriffs nur auf die Metabeschreibung ohne Details zur Methodik und zu den Ergebnissen bleibt eine erhebliche Unsicherheit bestehen.