
Die Autoren eines im medizinischen Fachjournal JAMA veröffentlichten Kommentars behaupten, dass autonome künstliche Intelligenz jede Kombination aus Arzt und KI bei Aufgaben der medizinischen Entscheidungsfindung bald übertreffen werde.
Sie warnen davor, dass Regulierungsbehörden dem Arzt nicht vorsorglich das obligatorische letzte Wort zuschreiben sollten. Gleichzeitig räumen die Autoren selbst ein: Fast alle vorliegenden Beweise basieren auf Simulationen und nicht auf der Behandlung realer Patienten.
Die praktische Relevanz der Diskussion hängt davon ab, ob Ergebnisse von Tests in der echten klinischen Versorgung vorliegen werden. Bisher beschreibt die Quelle lediglich die Position der Autoren des Kommentars, keinen bestätigten Konsens oder ein Ergebnis der Implementierung.
redaktioneller Kommentar
Warum es wichtig ist
Sollten sich die Schlussfolgerungen der Autoren in der realen klinischen Versorgung bestätigen, müssten Regulierungsbehörden die Rolle des Arztes bei der Entscheidungsfindung neu definieren. Das nächste zu beobachtende Signal wären Studien mit realen Patienten und konkrete regulatorische Vorschläge. Eine erhebliche Unsicherheit bleibt bestehen, da die verfügbare Beschreibung überwiegend von Simulationen spricht und keine Daten zur klinischen Implementierung enthält.