Chinesische Regulierungsbehörden haben die sogenannten „KI-Boyfriends“ – generative Chatbots, die Menschen imitieren – in den Fokus genommen. In den ersten Juliwochen veröffentlichten Nutzer chinesischer sozialer Netzwerke Beiträge über den Verlust solcher digitaler Gesprächspartner.

Laut IEEE Spectrum AI beschrieb ein Nutzer von Doubao von ByteDance den Chatbot als seelische Stütze. Eine andere Gesprächspartnerin, eine 19-jährige Studentin, sagte dem Journalisten The Star, sie habe das Gefühl gehabt, nicht mehr weitermachen zu können. Im Quellenmaterial wird nicht angegeben, was die Regulierungsbehörden genau unternommen haben.

Die Bedeutung der Geschichte liegt im Spannungsfeld zwischen den realen emotionalen Folgen der Interaktion mit Bots und dem Fehlen von Details zu der Überwachung im verfügbaren Material. Derzeit lässt sich weder das Ausmaß des Phänomens noch mögliche Auswirkungen auf Entwickler und Nutzer einschätzen.