
Anthropic erweitert die textuelle Wasserkennzeichnung um weitere vier Claude-Modelle, um die Dezember-Frist des EU-KI-Gesetzes einzuhalten. Darauf weist The Decoder hin.
Bei älteren Claude Opus 4.6 und Sonnet 4.6-Versionen können Entwickler die Kennzeichnung umgehen, indem sie einen Samplingsparameter ändern. Anthropic reagiert darauf mit einer Warnung, die Einhaltung der Anforderungen sicherzustellen.
Für Unternehmen, die diese Modelle nutzen, bedeutet dies, dass sie bei der Prüfung der Herkunft von generiertem Text die Unterschiede zwischen den Versionen berücksichtigen müssen. Gleichzeitig liegen in den bereitgestellten Materialien keine Angaben zur Häufigkeit des Umgehens, zur Reaktion der Aufsichtsbehörden oder zu Anthropics Plänen, das Problem technisch zu beheben.
redaktioneller Kommentar
Warum es wichtig ist
Voraussichtliche Folge – Nutzer und Unternehmen müssen separat das Verhalten verschiedener Claude-Versionen im Hinblick auf die Einhaltung der EU-Anforderungen prüfen. Der nächste beobachtbare Hinweis wird eine Klarstellung von Anthropic zur technischen Behebung oder eine Position der europäischen Regulierungsbehörden sein. Es besteht erhebliche Unsicherheit: Der Ursprung macht keine Angabe zum Ausmaß des Umgehens und enthält keine eigene Primäräußerung von Anthropic.